Johannes Tomm

Organisationsentwicklung, Data Governance

Mein Hintergrund
Aufgewachsen hinterm Deich bei Hamburg, lange Jahre in Bremen am Osterdeich, heute ganz ohne Deich in Berlin. Ich bin Modellbauer mit Gesellenbrief, Kulturwissenschaftler und war 15 Jahre als Coach und Berater in der Kultur- und Kreativwirtschaft unterwegs. Seit fünf Jahren begleite ich Verwaltungen auf kommunaler, Landes- und Bundesebene. Meine Themen sind Organisationsentwicklung, Verwaltungs- und Schuldigitalisierung, Datenstrategie und Data Governance. Ich bringe einen breiten Methodenkoffer mit, konzipiere und moderiere gern Prozesse und mag Probleme, für die ich gemeinsam mit anderen gute Lösungen finde und umsetze.

Mein Antrieb
KI verändert, wie wir arbeiten und wie Organisationen funktionieren. Damit dieser Wandel gelingt, reicht gute Technik allein nicht aus. Es kommt auf Menschen an, die ihn begleiten, Akzeptanz schaffen und zeigen, was KI der Organisation und jedem Einzelnen bringt. Ebenso wichtig sind gute Daten, denn auf ihnen baut jede KI auf. An diesen beiden Stellen setze ich an. Aus der Organisationsentwicklung weiß ich, dass Veränderung vor allem eine Frage der Haltung ist. In der Data Governance erlebe ich, dass das auch für den Umgang mit Daten gilt. Sie werden oft als lästiges Nebenprodukt behandelt, dabei sind sie ein Kernprodukt mit hohem Qualitätsanspruch. Wie wir Daten erheben, pflegen, nutzen und dokumentieren, entscheidet darüber, wie gut die Ergebnisse von KI-Anwendungen sind und was KI für uns leisten kann. Das alles gelingt nur, wenn Menschen mit unterschiedlichen Perspektiven zusammenarbeiten. Deshalb bin ich gern Teil des SynMM-Netzwerks. Hier treffen diese Blickwinkel aufeinander, sowohl im Diskurs als auch bei der praktischen Einführung von KI.

Mein Anspruch
Ich möchte KI dort einsetzen, wo sie wirklich sinnvoll ist. Das ist keine einmalige Entscheidung, sondern eine Abwägung, die immer wieder neu getroffen werden muss. Dazu gehört auch, KI Grenzen zu setzen und ihren Einsatz stets kritisch zu hinterfragen. Dabei geht es nicht nur um Technik, sondern auch um Werte und ethische Fragen. Den Einsatz von KI verstehe ich als Teamplay, zwischen Menschen ebenso wie zwischen Mensch und Maschine. Mir geht es um Organisationen, in denen dieses Zusammenspiel im Alltag funktioniert. Man versteht sich, weiß, wie das Gegenüber arbeitet, und kann sich darauf verlassen. Dafür braucht es eine Kultur der Zusammenarbeit, die sich Schritt für Schritt entwickelt: von einer Datenkultur über eine KI-Kultur hin zu einer neuen Organisationskultur.