14.04.2026 Adrian Rudershausen

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Nächster Halt: Zürich → Vortrag und Workshop bei KI-Konferenz

Am 16. und 17. April sind wir bei der interdisziplinären Tagung „Social Encounters with Artificial Others" an der Universität Zürich dabei. Eingeladen als Praktiker auf eine Forschungskonferenz – mit Vortrag und dem zentralen Workshop der Tagung.

Worum geht's?

Internationale Forschende aus Linguistik, Psycholinguistik, Diskurs- und Konversationsanalyse, Psychologie, Kommunikations- und Medienwissenschaft diskutieren, wie Menschen mit KI-Systemen in Beziehung treten – sprachlich, emotional, kognitiv. Wie verändern sich Vorstellungen von Identität, Nähe und Verständigung, wenn das Gegenüber eine Maschine ist?

Und wir mittendrin.

Wie es dazu kam

Als wir den Call for Papers gelesen haben, dachten wir uns: könnte passen. Die Fragestellungen kamen uns bekannt vor – nur eben nicht aus der Forschungsperspektive, sondern aus unseren konkreten Projekten. Also haben wir unseren Hut in den Ring geworfen, als Nicht-Akademiker unter lauter Forschenden. Dass wir dann tatsächlich nicht nur für einen Vortrag ausgewählt wurden, sondern auch den Workshop der Konferenz gestalten dürfen, hat uns bannig gefreut – pardon: isch üs e grossi Freud gsi.

SynMM-Kollege Benjamin Buck und ich machen uns also auf den Weg nach Zürich – Ben hat es aus Ulm ja nicht ganz so weit.

Was wir im Gepäck haben

Ob eine KI in Organisationen tatsächlich angenommen und genutzt wird, hängt auch davon ab, wie sie gestaltet wird – ihr Sprachstil, ihr Gesprächsverhalten, ihre Funktionen und Fähigkeiten. Davon erzählt unser Vortrag. Im Workshop wird es dann praktisch: Die Teilnehmenden lernen zwei unserer KI-Typen kennen, testen sie selbst und bewerten sie entlang von Evaluationskriterien, die wir gemeinsam im Workshop entwickeln – jede Disziplin mit eigenem Blick.

Worauf wir gespannt sind

Wir sind neugierig – und aufgeregt. Und freuen uns natürlich sehr darauf, mit einer internationalen Forschungs-Community ins Gespräch zu kommen, die genau an den Schnittstellen forscht, an denen wir mit unseren Projekten arbeiten. Menschen, Perspektiven, Ideen, Impulse und vielleicht sogar Zusammenarbeit... mal sehen, was wir alles mitbringen. Und wir passen auch gut auf unsere Brotstückchen auf, versprochen.

Für diesen Text habe ich wieder mit Claude (Opus 4.6) zusammengearbeitet. Diesmal hat es besser funktioniert als beim Porträttext – einige Formulierungen haben es tatsächlich in die Endfassung geschafft. Den Ton musste ich trotzdem selbst reinbringen. Und das mit den Brotstückchen hat Claude nicht verstanden. War aber auch ohnehin der andere See... ach, egal.